URSPRUNGSREISE GUATEMALA 2024

Unsere erste Ursprungsreise haben wir im Januar 2024 nach Guatemala zu Fincas Herrarte absolviert. Von dort beziehen wir bereits unseren Catuai “El Silencio”.
Es ist Guatemala geworden, da wir die Farmbesitzerin Isabel Herrarte bereits auf der World of Coffee 2023 in Athen persönlich kennenlernen durften und aufgrund ihrer Deutschkenntnisse (ihre Mutter ist Österreicherin) die Aussicht auf einen guten und nachhaltigen Austausch bestand.
Im Vordergrund der Reise stand also Isabel und ihre Arbeit noch besser kennenzulernen und ihr mit unserer Mitarbeit auf den Farmen wenigstens ein bisschen unter die Arme zu greifen.
Wir möchten gerne ausführlich über diese Ursprungsreise berichten. Damit es nicht unübersichtlich wird, nutzen wir diese Seite als Übersicht. Klicke einfach auf die verschiedenen Themen, um zu den umfangreicheren Texten zu gelangen.

FINCAS HERRARTE – EIN ERSTER EINDRUCK

Du kannst viel über ein Land lesen und hören, aber wirklich verstehen, wie die Menschen dort sind und wie sie leben, kannst du nur, wenn du selbst dorthin reist. Wir sind deshalb sehr froh, dass wir uns auf die Reise nach Guatemala gemacht haben. Die Erfahrungen dort haben uns sogar dazu motiviert, noch weitere Reisen nach Guatemala zu unternehmen. Das nächste Mal mit besseren Spanisch-Kenntnissen und ein paar Projektideen für Isabels Farm im Gepäck 😉

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ÖKOLOGISCHE ASPEKTE FINCAS HERRARTE

Zur Einordnung unserer Erfahrungen auf den Fincas Herrarte, haben wir das Sammelwerk “The Craft and Science of Coffee”, zu Rate gezogen, auf das wir uns in diesem Beitrag auch oft beziehen. Wir können das Nachlesen von diesem Buch nur empfehlen, da es wichtige, wissenschaftliche Erkenntnisse hinsichtlich Kaffee-Anbau und Erzeugung zusammenfasst.
Frei abrufbar über diesen Link.
Die ökologischen Aspekte auf einer Farm zu beleuchten ist für uns immer ein wichtiges Anliegen.

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DIE MENSCHEN IN GUATEMALA

Von Verwandten, die zufällig letztes Jahr auch nach Guatemala gereist sind, haben wir bereits ein paar Dinge mit auf den Weg bekommen, die uns zur Vorsicht anhielten. Vorsicht davor auf eigene Faust Guatemala zu bereisen. Vorsicht vor Touristenmagneten, da es dort häufiger zu Übergriffen durch einheimische Banden käme. Gleichzeitig wurde uns jedoch auch von der Herzlich- und Freundlichkeit der Menschen und der Schönheit und Vielfältigkeit der Natur in Guatemala berichtet.

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HARD FACTS ZUM KAFFEEANBAU

Es war kein Geheimnis für uns, dass Kaffeeanbau in vielerlei Hinsicht ein hartes Geschäft ist. Jeder, der sich mit dem Thema etwas mehr beschäftigt, kann die verschiedenen Probleme leicht identifizieren. Alles geballt vor Ort zu sehen und zu erleben hat uns trotzdem nochmal sensibilisiert.

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DAS FAZIT UNSERER REISE

Kaffeeanbau ist ein erfüllendes Arbeiten nah an der Natur, ist aber auch mit vielen Widrigkeiten verbunden.

Es ist schön mit seinen Rohkaffeepartnern eine persönliche, im Fall von Isabel sogar eine freundschaftliche, Beziehung zu führen und diese langfristig zu pflegen. Nur so lernt man das Leben, die Arbeit und Bedürfnisse des anderen kennen und kann eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe führen.

Lara Sebbo und Isabel auf dem Beneficio El Silencio

Wir müssen noch einiges tun, um wirklich von fairem Kaffeehandel sprechen zu dürfen.

Wir möchten in der Zukunft nicht nur Besucher sein, sondern uns aktiv auf der Farm von Isabel, z.B. bei Arbeitseinsätzen einbringen. Ziel nächstes Jahr: Bau von Raised Beds.

Um die ganze Wertschöpfungskette zu verstehen, sollte man mit Kafffeefarmern und Kaffeefarmerinnen eine persönliche Beziehung aufbauen und im besten Fall, sich dann unabhängig und vor Ort ein Bild von der Situation auf den jeweiligen Farmen machen.

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